7.1. Einrichtung

1. Granule Aktivierung

Damit die Funktionalitäten von LSC im Client verfügbar sind, muss zunächst das dazugehörige Granule aktiviert werden. Nur wenn das Modul in der Kundenlizenz freigeschaltet wurde, kann es auch aktiviert werden.

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2. Logistics Lieferketten Einrichtung

Anschließend muss das Modul selbst pro Mandant aktiviert werden über die Maske Logistics Lieferketten Einrichtung. Gleichzeitig sollten auch schon die beiden vorhandenen Nummernserien gepflegt werden. .

2.1 Demodaten anlegen

Sollen Demodaten gleich mit angelegt werden kann die Aktion Logistics Lieferketten Demodaten anlegen benutzt werden. Diese Aktion erstellt folgende Daten:

Voraussetzung zum Anlegen dieser Demodaten ist die Einrichtung von Demodaten in der Automotiven Einrichtung.

2.2 Register Allgemein

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Einrichtung Beschreibung
Logistics Supply Chain Aktiv
Packstück Nummernserie Packstück Nummernserie ist die Nummerserie nach der neue Packstücke generiert werden (früher LT-Posten)
Packstückaktivität Nummernserie Packstückaktivität Nummernserie ist die Nummernserie nach der neue Packstückaktivitäten generiert werden (früher MTA).
Ursachencode erforderlich Beider jeder Aktion in der Packstückverwaltung (Web-Client und BE-FUSION) muss ein Ursachencode von den Anwendern angegeben werden)
Zeilen in Übersicht beschränken LSC-Tabellen mit einer hohen Anzahl an zeilen werden nur bis zu eienr angegebenen zeilenanzahl geladen. Dies optimiert die Performance. Wenn 0 eingetragen ist, wird keine Begrenzung der Zeilenanzahl angenommen.

2.3 Register Warenausgang

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2.3.1 Kommissionierung - Sortierung

2.3.1.1 Allgemein

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Mit der Einrichtung "Kommissionierung - Sortierung" wird bestimmt, nach welchem Algorithmus verfügbare Packstücke bei Erstellung einer Kommissionierung im Lager gesucht werden sollen.

Die vorgeschlagenen Packstücke können anschließend in den Kommissionierungszeilen angepasst und geändert werden.

2.3.1.2 FIFO/FEFO

2.3.1.3 Debitorverpackung

2.3.1.4 Grafische Darstellung des Algorithmus

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2.3.2 FEFO-/FIFO-Toleranz

Die FIFO-/FEFO-Toleranz (Tage) gibt eine Spanne der Referenzdaten an, in welchem Packstücke in offenen Packstückaktivitäten bei der Kommissionierung sowie Fertigungsbereitstellung getauscht werden können.

Diese Einrichtung ist eine allgemeine Einrichtung über alle Artikel. Auf der Artikelkarte kann dies artikelspezifisch abweichend angegeben werden. Hier gilt, wenn die Artikel-Toleranz = 0 ist, dann wird die Toleranz der LSC-Einrichtung verwendet.

Getauscht werden können nur gleichartige Packstücke, welche sich lediglich in ihrer Packstück-Nr. unterscheiden. Alle weiteren Daten der Packstücke müssen identsch sein.

Je nach Packstück-Daten ist der Referenzwert der FEFO-/FIFO-Toleranz wie folgt geordnet:

Ablaufdatum vorhanden? --> Ablaufdatum kein Ablaufdatum vorhanden? --> Inhaltsdatum

2.4 Produktion

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Einrichtung Beschreibung
Arbeitsgang mit Istmeldung buchen Bei einer Neuanlage eines Arbeitsplanes wird für alle Arbeitsplanzeilen der Haken "bei Istmeldung buchen" = JA gesetzt.
Lagerort notwendig Für die Aktion "FA neu berechnen" wird geprüft, ob das Feld "Lagerortcode" gefüllt ist. Wenn dieses Feld niht gefllt ist, wird ein Hinweis ausgegeben.

2.5 Wareneingang

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3. Automotive Einrichtung

Weiterhin muss die mehrstufige Packstruktur aktiv sein, da einige Funktionen darauf aufbauen. Diese ist Teil von BE-Automotive und ist der Automotive Einrichtung zu finden. Die Aktion dazu heißt Verwende Packstruktur.

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4. Lagerort Einrichtung

Für die Lagerorte in denen das Modul verwendet werden darf, werden die notwendigen Einrichtungen im Folgenden aufgelistet.

Im Reiter Logistik muss Gesteuerte Einlag. u. Kommiss. aktiv sein. image.png

Im Reiter Lagerplätze müssen die Felder Wareneingangslagerplatzcode, Warenausgangslagerplatzcode und Ausgleichslagerplatzcode gefüllt sein. Wird mit Produktion gearbeitet, müssen zusätzlich die Felder Fert.-Bereitst.-Lagerplatzcode und Fert.-Ausgangslagerplatzcode gefüllt sein. image.png

Im Reiter Lagerplatzprüfung müssen die beiden Felder Einlag.-Zeilen immer erstellen und Komm-Zeilen immer erstellen aktiv sein. Zusätzlich wird ein Einlagerungsvorlagencode benötigt. Dieser ist nach den Wünschen des Kundens einzurichten. image.png

Im Reiter Logistics Lieferkette sind alle Felder auszufüllen die im Folgenden beschrieben werden: - Packstückposten aktiv: Grundeinrichtung, die definiert ob der Lagerort mit Packstückposten arbeitet - Globaler LT Lagerplatzcode: Packstückmittel wie Kartons oder Paletten werden systemseitig auf diesem Lagerplatz verbucht und nicht mit den Artikeln mitbewegt - Standard QS Lagerplatzcode: Ist ein Artikel QS-pflichtig, wird die Einlagerung zunächst auf diesen Lagerplatz gelenkt - Sperrlagerortcode: Ist ein Artikel QS-pflichtig und fällt negativ auf, wird die Einlagerung auf diesen Lagerort gelenkt - Sperrlagerplatzcode: Ist ein Artikel QS-pflichtig und fällt negativ auf, wird die Einlagerung auf diesen Lagerplatz gelenkt - Logistik Umlagerungs Buch.-Blattvorlage: Die Buch.-Blattvorlage für Bewegungen innerhalb dieses Lagerortes - Logistik Umlagerungs Buch.-Blattname: Der Buch.-Blattname für Bewegungen innerhalb dieses Lagerortes

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5. Artikel-Einrichtung

5.1 Ladungsträger-Artikel

Zur Anlage eines Ladungsträger-Aritkels müssen die folgenden Pflichtfelder gefüllt werden.

https://dev.azure.com/BE-terna-Development/0bbe97f3-24f5-41aa-9dbe-a4d0d7afc6cb/_apis/git/repositories/ed2ed4e5-406f-407f-b176-7c1c9898c7cc/Items?path=/.attachments/image-9098b799-bca0-4d2b-bb26-5d420fa609b8.png&download=false&resolveLfs=true&%24format=octetStream&api-version=5.0-preview.1&sanitize=true&versionDescriptor.version=wikiMaster

image.png

Weitere Informationen finden sich hier: 6.1 Ladungsträger Artikel

5.1 Verpackter Artikel und QS-Pflicht

Die dazugehörigen Felder werden im Folgenden näher erläutert.

Verpackter Artikel: Nur mit aktivem Haken wird der Artikel in Packstücken verwaltet und auch nur in Verbindung mit Lagerorten die den gleichen Haken aktiv haben.

QS-pflichtig: Definiert ob der Artikel nach dem Wareneingang (und später Produktion) zunächst auf einen QS-Platz eingelagert werden soll, bevor es ins Lager geht. Bei aktiver QS-Prüfung wird der Prozesse im Wareneingang um einen Schritt verlängert.

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Für jeden Ladungsträger müssen entsprechende Warenanhänger hinterlegt werden. - Debitorisch (Alle Debitoren oder spezifischer Debitor) für Warenanhänger zu Debitor - „Alle Kreditoren“ (interner Warenanhänger) - „Alle Fertigung“ für interne Verwendung nach Produktion - „Alle EDL/Konsi“ für Verwendung im Konsi-Prozess

Die Hinterlegung von Warenanhängern**** der Ladungsträger-Artikel wir am Aritkel vorgenommen.

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Weitere Informationen zur Einrichtung von Warenanhängern sind hier hinterlegt: https://dev.azure.com/BE-terna-Development/BC.BE-Help/_wiki/wikis/BC.BE-Help.wiki/802/2.5-Einrichtung-Lager?anchor=%3Cspan-style%3D%22font-size%3A21px%3B%22%3E-2.5.1.5.-warenanh%C3%A4nger

5.2 Packstrukturen

5.2.1 Allgemeine Packstruktur Definition

Packstrukturen werden im LSC zuerst artikelunabhängig in der "Packstruktur Definition Liste" erstellt und hinterlegt. Eine allgemeine Packstruktur Definition ist an der fehlenden Aritkel-Nr. erkennbar.

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5.2.2 Artikel-Packstruktur

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Zu Hinterlegung einer Packstruktur muss eine neue Zeile mit dem dazugehörigen Typ erstellt werden. Der Typ legt fest, in welchem Prozess diese Packstruktur verwendet wird.

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Über das Feld "Packstruktur" wird eine Packstruktur ausgewählt. Bei der Auswahl einer allgemeinen Packstruktur-Definition wird eine artikelbezogene Kopie der allgemeinen Definition erstellt.

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5.2.2 Vererbung und Anpassung von Packstrukturen

Die Packstruktur-Definition dient als Vorlage zur Erstellung individueller Packstruktur-Einrichtungen auf Artikel- und Belegebene.

Für jeden Artikel werden bei Erstellung einer neuen Packstuktur-Einrichtung Kopien einer Packstruktur-Definition über die Artikelkarte erstellt.

Die auf dem Artikel eingerichteten Packstrukturen werden an die Belege vererbt. Hierbei werden neue Packstruktur-Definitionen mit Belegbezug erstellt.

Somit ist gegeben, dass bei Anpassungen der Packstruktur auf Beleg- oder Artikelebene keine Vererbung der Änderungen auf höhere Ebenen wir den allgemeinen Packstruktur-Definitionen erfolgt.

Die Struktur ist hier am Beispiel eines Verkaufsauftrages dargestellt:

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5.2.3 Alternative Packstrukturen

Alternative Packstrukturen werden in der Packstruktur-Einrichtung über die Spalte "Alternative" eingerichtet.

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Diese Packstrukturen wird bei Erstellung des Auftrages/ der Bestellung an diese Belege weitergegeben.

Die Alternative Packstruktur kann anschließend jeweils ausgewählt werden.

5.2.3.1 Alternative Packstruktur im Wareneingang

Die alternative Packstruktur im Wareneingang wird über die Wareneingangszeile ausgewählt. Die im Eingang erstellte Standard-Packstruktur orientiert sich anschließend an der ausgewählten Alternativen Packstruktur.

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5.2.3.2 Alternative Packstruktur in der Produktion

Die alternative Packstruktur in der Produktion wird in der Produktionsrückmeldung ausgewählt.

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5.2.3.3 Alternative Packstruktur im Warenausgang

Die alternative Packstruktur im Warenausgang wird über die Warenausgangszeile ausgewählt.

Die Kommissionierung orientiert sich anschließend an der ausgewählten alternativen Packstruktur.

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5.3 LSC mit Verpackten/unverpackten Artikel

Die Logistik-Lösung LSC ist auf die Bewegung von verpackten Artikeln ausgerichtet. Als verpackte Artikel werden jene Artikel bezeichnet, welche logistisch nur in Packstücken bewegt und erfasst werden. Somit ist zu empfehlen, alle Artikel als verpackt zu kennzeichnen. Unverpackte Artikel können nicht in der Komponentenbereitstellung bereitgestellt werden. Dennoch werden bestimmte Funktionen unterstützt.

Prozess Verpackter Artikel? Packstruktur hinterlegt? Möglich?
Wareneingang Ja Ja möglich, Packstruktur ist Zwang
Ja Nein nicht möglich, keine Packstruktur gefunden
Nein Ja möglich, Packstückaktivität ohne Packstücknummer
Nein Nein möglich, Packstückaktivität ohne Packstücknummer
Warenausgang Ja Ja möglich
Ja Nein möglich
Nein Ja möglich
Nein Nein möglich
Komponenten-bereitstellung Ja Ja möglich
Ja Nein nicht möglich
Nein Nein nicht möglich

6. Einrichtung Sonderprozesse

6.1 Einrichtung Fremdfertigung

6.1.1. Einrichtung Fremdfertigungslagerort

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6.1.2. Arbeitsplatzgruppen

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• Fremdarbeit produziert Bestellung und anschließend dann eine Rechnung • Heimarbeit produziert keine Bestellung

6.1.3. Fremdfertigungspreise

Bild3.png Bild4.png

Wenn die Aktion Fremdarbeiten Preise nicht auftaucht --> Granual "Beistellungen" muss eingestellt sein

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6.1.4. Arbeitsplan

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6.1.5. Stückliste

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6.1.6. Fertigartikel

6.1.6.1. Artikelkarte

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6.1.6.2. Packstruktureinrichtung

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6.1.6.3. Artikelreferenzen

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6.1.7. Komponente(n)

6.1.7.1.Artikelkarte

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6.1.7.2. Packstruktureinrichtung

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6.1.7.3. Artikelreferenzen

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6.1.8. Lagerhaltungsdaten

6.1.8.1. Lagerhaltungsdaten erstellen

Bild15.png Bild16.png

6.1.8.2. Hauptlagerort

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6.1.8.3. Fremdfertigungslagerort

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6.1.9. Umlagerungsrouten

Bild19.png Bild20.png

6.1.10. Automotive Einkaufsbestellung

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6.2. Einrichtung Druck Labels

6.2.1. Einrichtung Druckerauswahl

In der Druckerauswahl muss für jeden Warenanhänger, welcher automatisiert bei bestimmten Aktionen über BE-FUSION gedruckt werden soll, eine Einrichtung vorgenommen werden.

Hierbei muss für jeden Benutzer jener Drucker hinterlegt werden, auf dem dieser bestimmte Warenanhänger (=Berichts-ID) gedruckt werden soll.

Bild1.png Der hier hinterlegte Drucker wird als Standarddrucker beim Druck-Dialogfeld im Web-Client vorgeschlagen.

Ein automatisierter Druck über diese Einstellung wird bei den folgenden Aktivitäten über BE-FUSION vorgenommen:

6.2.2. BE-PRINT Einrichtung

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  1. Anmeldung bei PrintNote https://api.printnode.com/app/print
  2. API Konto - Vergabe einer E-Mailadresse für die Einwahl bei PrintNote
  3. API Schlüssel - wird bei der Anmeldung bei PrintNote vergeben
  4. API URL - ist immer gleich https://api.printnode.com Bild 2.png
  5. Auswahl der Drucker für den CLOUD-Druck

6.2.3. BE-Print Druckerverwaltung

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  1. Programmaufruf
  2. Druckerverwaltung REPORT --> Drucker
  3. Druckerauftragshistorie
  4. Neuen CLOUD Drucker zufügen
  5. vorhandenen CLOUD Drucker entfernen
  6. Anzahl der Druckaufträge pro Monat
  7. PrintNote Anforderungsprotokoll

6.2.4. Druckerverwaltung

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  1. Programmaufruf
  2. Druckereinstellungen bearbeiten
  3. Als eigenen Standarddrucker festlegen
  4. Standarddrucker für alle Benutzer festlegen

6.2.5. BE-Print Search Term

wird bei der Druckereinstellung benötigt, wenn die Paper Size auf "Custom Paper Size" gestellt wird und ein Fehler kommt: "The printer does not support custom paper specifications."

Im BC wird die Tabelle 5594803 aufgerufen. In dieser Tabelle wird unter „Paper Description“ der Begriff gesucht, welcher auf „Custom Paper Size“. Diese sind leider je Drucker unterschiedlich und könnten heißen: Custom, Customsize, Benutzerdefiniert…

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