Bei der Erstaufnahme oder Packstückposten, die nicht gescannt werden können, kann die Page Packstückzubuchung verwendet werden, um diese Einträge zu erzeugen.
Es wird eine neue Logistik Buch.-Blatt Vorlage benötigt mit der Art Inventur.


Zu dieser Vorlage ist ein neuer Logistik Buch.-Blattname zu erstellen, der die Optionen Inventur - Buch.-Blattname sowie Inventur - Nur Packstückposten aktiviert haben muss. Damit werden nach der Buchung Inventurdaten erzeugt.
Durch die Option Inventur - Nur Packstückposten werden bei Registrierung der Packstückzubuchung nur Packstückposten erstellt und keine Artikel- und Lagerplatzposten.
Die Option "Inventur-Buch.-Blattname" ermöglicht die Übergabe der erstellten Packstückposten in die MDE-Datenerfassung, welche über das log. Inventur-Buch.-Blatt aufrufbar sind.
In der Page Packstückzubuchung ist der erstellte Buch.-Blattname auszuwählen und mit der Aktion Inventurzählung dies zu beginnen.

Innerhalb der Inventurzählung können anschließend verpackte Artikel auf den einzelnen Lagerplätzen erzeugt werden.

Um Singles mit unterschiedlicher Füllmenge auf einem Master zu sammeln, ist die Funktion Single hinzufügen zu benutzen. Damit werden die Felder Anzahl Singles und Einzelfüllmenge auf 0 gesetzt und die vorher eingetragenen Werte in den Summenfeldern gespeichert. Mit Posten erstellen wird aus den Eingaben eine Buch.-Blattzeile und der nächste Artikel kann erfasst werden.
Beispiel: 5 Singles mit einer Einzelfüllmenge von 100 Stück; Single hinzufügen; 1 Single mit einer Einzelfüllmenge von 50 Stück; Posten erstellen; Dies erzeugt eine Palette mit 6 Singles und 550 Stück
Nach Abschluss der Erfassung kann die Page mit Fertig stellen verlassen werden.
Wichtig: Es kann nur eine zwei-stufige Packstruktur über diesen Weg erstellt werden. Komplexere Strukturen müssen über die Aktion Packstruktur definiert werden.
Das Ergebnis ist anschließend in den Zeilen sichtbar und kann mit der Aktion Registieren verarbeitet werden.

Die Registrierung der Packstückzubuchung sollte erst erfolgen, wenn alle Packstücke des Lagerortes erfasst wurden.
Nach der Registrierung der Neuerfassung innerhalb der Packstückzubuchung werden die erfassten Packstücke in die MDE-Datenerfassung des log. Inventur-Buch.-Blattes eingetragen.
Nachdem eine Neuerfassung von Packstückes eines Aritkels auf dem Lagerort durch regisrtierung der Packstückzubuchung bestätigt wurde, kann fü diesen Aritkel nicht erneut Packstücke erfasst werden.
Um diesen Umstand umgehen zu können, kann global für den Lagerort ein Nacherfassung-Lagerplatz eingerichtet werden.

Für diesen Lagerplatz wird die Prüfung umgangen, ob schon Packstücke für diesen Aritkel innerhalb des Lagerortes registriert wurden.

Für die jährliche Inventur dürfen für das logistische Inventurbuchblatt die Optionen "Inventur-Buch.-Blattname" und "Inventur - Nur Packstückposten" nicht aktiviert sein.

Die Erfassung der regulären Inventur erfolgt über die Scanner-App.


Die Verbuchung der regulären Inventur erfolgt über das Logistik Inventur Buch.-Blatt.

Der Lagerbestand kann während der MDE-Erfassung berechnet werden. Spätestens muss der Lagerbestand berechnet sein, wenn die Packstück-Inventur mit dem letzten Schritt in das log.- Inventur-Buch.-Blatt übertragen wird


Ladungsträger (Vollgut und Leergut) werden während der Inventur nicht beachtet. Die MDE-Erfassung bietet keien Möglichkeit, Leergut zu erfassen. Gleichermaßen wird während der Inventur keine Berechnung der Ladungsträger vorgenommen, welche als Vollgut erfasst werden. Es gibt die folgenden 2 Möglichkeiten, während der Inventur Ladungsträger zu erfassen.
Vorteil:
Nachteile: - genaues Wissen über Besitzverhältnisse der Ladungsträger notwendig - Mehrarbeit durch Nacherfassung - bei fehlender Ncherfassung ist Versand ncith möglich, da Lagerbestand der LTs auf 0 ist
Vorgehen:





Vorteil:
Nachteile: - ungenaue Lagerbestände möglich - LT-Konten der Kontoführer ungenau
Vorgehen:
Über die Mobile Datenerfassung werden die Packstücke erfasst. Die erfassten MDE-Inventurdaten können über - Logistik Inventur Buch.-Blatt / Menü / LSC Packstück-Inventur / MDE-Inventurdaten
eingesehen werden.
Die Verarbeitung der MDE-Inventurdaten erfolgt im Logistik Inventur Buch.-Blatt über drei Schritte: - LSC Packstück-Inventur / MDE-Inventurdaten importieren - LSC Packstück-Inventur / Packstück-Inventur Buch.-Blatt berechnen - LSC Packstück-Inventur / Packstück-Inventur übernehmen

Beim Vorgang "MDE-Daten importieren" werden die erfassten Packstücke in die "Packstück-Inventurerfassung" übernommen und wenn möglich, auf Grundlage der vorhandenen Packstückposten entfaltet.
Das Ergebnis kann über - Logistik Inventur Buch.-Blatt / Menü / LSC Packstück-Inventur / Packstück Inventurerfassung
eingesehen werden:

Beim Berechnen der Packstück-Inventur wird die Packstück-Inventurerfassung in die Packstück-Inventur übertragen. Dabei werden auf Grundlage der Packstückposten die erwarteten Mengen und die sich ergebenden Differenzen berechnet sowie eine Ortsänderung erkannt.

Bei diesem Vorgang werden die entfalteten Packstücke in das Packstück Inventur Buch.-Blatt übertragen. Dabei werden die Inventurmengen der Packstückartikel und der regulären Artikel nach Lagerort, Lagerplatz, Variante und Charge zusammengefasst eingetragen und Zeilen für bewegte bzw. gefundene Mengen bei Bedarf ergänzt.

Abschließend wird das Logistik Buch.-Blatt über "Registrieren" gebucht.
Bei einer permanenten inventur zwischen in bestimmten, zwischenjähreigen Abständen die Bestände bestimmter Artikel erfasst und verbucht.
Die Herausforderung ist hier, diese bestimmten Artikel als zu inventarisierenden Lagerbestand in das log. Buchblatt aufzunehmen und zu erfassen.
Dies ermöglicht der BC-Standard beispielsweise durch die Eirnichtung einer Inventurhäufigkeit auf der Aritkelkarte:

Im log. Buchblatt kann dann der zu inventarisierende Lagerbstand auf Basis dieser Häufigkeiten berechnet werden:

Gleichermaßen kann man auch bei der Lagerbestandsberechung zu zu erfassenden Artikel explizit auswählen.

Sobald nur bestimmte Artikel in die Inventur aufgenommenw erden sollen und nicht artikelunabhängig der komplette Lagerbestand eines Lagerortes, muss die "Art der Inventur" auf "Artikelspezifisch" gesetzt werden:

Abweichend zur kompletten Inventur verhält sich die artikelspezifische Inventur beim Aktualisieren der Packstückposten so:
Durch die oben beschriebenen Punkte wurde die logistische Inventur mitsamt der Packstücke verbucht. Anschließend muss hier noch der Aritkelausgleich über das Inventurbuchblatt verbucht werden, um neben den korrigierten Packstück- und Lagerplatzposten auch Inventur- Artikel- und Wertposten generieren zu können.
Die Inventurposten sind dann die Dokumentation einer Inventur in Bezug auf einen Artikel

Hier muss nur noch Berechnung für den lagerort angestoßen werden und anschließend die Verbuchung vorgenommen werden.